Grillen – was heißt das ?

Der Begriff „Grill“ kommt aus dem Englischen und bedeutet schlicht „Rost“ oder „Gitter“. Grillen ist also das Garen auf dem Rost und gilt als die urtümlichste und einfachste Form des Bratens. Zugleich aber auch als eine der natürlichsten und gesündesten.
Grillen gehört zu den so genannten „trockenen Garverfahren“. Wer es ganz genau wissen möchte: Unter Grillen versteht man technisch  „das Garen unter Bräunung durch Strahlungs- oder Kontaktwärme“.

 

 

Was passiert beim Grillen?

Beim Grillen erreicht das Grillgut an seiner Oberfläche Temperaturen von bis zu 180°C. Im Inneren wird es wegen des vorhandenen Wassers selten heißer als 95°C, die erwünschte Kerntemperatur von Fleisch zum Garzeitpunkt liegt aber meist weit darunter.

Durch die hohe Temperatur an der Oberfläche

  • • gerinnen die Eiweißstoffe an der Oberfläche
  • • karamellisieren die Kohlenhydrate
  • • und es bildet sich eine Kruste

Dieses Schließen der Poren verhindert, dass Fleischsaft, Nährstoffe und Geschmacksstoffe austreten, das Fleisch kann sozusagen schonend „im eigenen Saft“ garen. Die Bräunung der Oberfläche geschieht durch die so genannte Maillard-Reaktion.

Wie,womit,was,wann?

Diese existentiellen Fragen der Menschheit stellen sich natürlich auch beim Grillen. Und die Antworten darauf finden Sie in den meisten Fällen in dieser „Grillpedia“. Falls doch nicht, finden Sie dennoch Rat – bei unseren Experten sowie bei allen Gesinnungsgenossen im Forum.