Über das richtige Würzen

Oft reichen für ein gutes Steak schon eine ordentliche Prise Salz und frisch gemahlener Pfeffer sowie ein paar Tropfen Olivenöl und ein Spritzer Zitrone. Anders liegt der Fall natürlich bei den typischen Barbecue-Würzungen wie Mopps, Rubs und Marinaden sowie bei Fernöstlichem wie dem beliebten Tandoori.
Bei langfristiger Vorbereitung – also etwa beim Marinieren – sollte man mit Salz noch vorsichtig sein, denn dieses entzieht dem Fleisch auf die Dauer merklich Flüssigkeit. Profis verwenden daher gerne Gewürzsalzmischungen mit „ummanteltem“ Salz. Dabei sind die Salzkristalle mit einer schützenden Fettschicht umgeben, die erst beim Grillen schmilzt und das Salz erst dann zur Wirkung kommen lässt. Ausnahmen bestätigen die Regel: Schweinsbraten, Fisch und Geflügel können und sollen schon früher gesalzen werden.

Spezielle Würztipps:


Gewürzkörner werden besonders aromatisch, wenn man sie vor dem Zermahlen im Mörser oder der Mühle in einer Eisenpfanne ohne Fett etwas röstet.

Würzen Sie immer mit einem minimalen Abstand von 15 cm über dem Fleischstück, so vermeiden Sie die Bildung von sogenannten Gewürzinseln.
 
Knoblauch ist beim Grillen ein Standardgewürz, aber Vorsicht: Da er leicht verbrennt und dann bitter schmeckt, sollte man ihn erst gegen Ende des Grillens auf die Oberfläche des Fleisches geben.

Zum Thema:

Spiel mit dem Feuer!
Aromen aus der Hausbar

Würzen wie die Profis
Die Mischung macht´s

Schöner würzen
Dekorative Gewürze

Salt´n´peppa
Salz & Pfeffer

Oh sale mio!
Eine Frage des Geschmacks

Tandoori?
Frag doch den Inder!

Junky Food
Mit der Spritze marinieren

Vom Holz geküsst
Gegrilltes mit Holz- und Raucharomen würzen

Voll im Öl
Ölige Marinaden

Für alles ist ein Kraut gewachsen

Die besten Kombinationen

Flavour Brining

Nasspökeln im Gefrierbeutel

Aroma-Therapie
Würzen & Marinieren

Abreibung gefällig?
Wer zuerst grillt, mahlt zuerst

Drauf und Dran
Saucen und Marinaden