Yorkshire-Pudding

Mit Pudding in unserem Sinn hat er eigentlich nichts zu tun, schon eher mit Palatschinken. Der Yorkshire Pudding ist aber doch eine ganz eigene Sache – und eine interessante Abwechslung als Grill-Beilage, die sich noch dazu sehr einfach, schnell und doch spektakulär in einem Grill mit Deckel fabrizieren lässt.
Traditionell wird der Yorkshire Pudding in Großbritannien zum „sunday roast“, also als Beilage zu Steaks, Roastbeef und anderen gebratenen Fleischgerichten gereicht. Oder eben auch zu einem ordentlichen Stück Fleisch aus dem Grill.
Der Teig wird aus wenigen Zutaten (siehe Kästchen) glatt gerührt und mit den Gewürzen abgeschmeckt: Im Idealfall ist er – ähnlich wie bei Palatschinken – sehr flüssig. Nach mindestens einer halben Stunde Ruhephase im Kühlschrank wird der Teig in die gut vorgeheizten Back-Förmchen gegossen, in die vorher jeweils ein kleines Stück Rinderfett oder Butter gelegt wurde. Schon nach 10 bis 15 Minuten bei kräftiger Hitze sind die kleinen Kuchen aufgegangen und goldgelb gebacken.

Bei dieser Zubereitungsart bekommt der Yorkshire Pudding seine typische Mulde, in die man die Butter, Saucen oder auch Gemüse und Ragout füllen kann. Und natürlich macht der Yorkshire Pudding mit Honig, Ahornsirup, Schokolade oder Marmelade gefüllt auch als Nachspeise eine gute Figur – als Grill-Palatschinke quasi.

Zutaten für 6 Personen:

200 g Mehl, 4 Eier, ½ Liter Milch, Salz, Muskat, weißer Pfeffer

3 EL Butter oder Rinderfett für die Förmchen