Grillklassiker Rindfleisch

Rindfleisch ist aufgrund seines herzhaften Geschmackes ideal zum Grillen geeignet. Voraussetzung dafür ist allerdings beste Qualität. Diese wird einerseits durch Rasse, Alter, Geschlecht und Fütterung der Tiere, andererseits aber auch durch eine entsprechende Vorbehandlung des Fleisches geprägt. Ganz entscheidend für die Zartheit und Aromaausbildung ist eine ausreichende Reifung der Grillstücke. Achten Sie beim Einkauf unbedingt darauf!

Besonders empfehlenswert sind Teilstücke vom „Englischen” – also Lungenbraten (Filet), Beiried (Roastbeef), Rostbraten – sowie ausgewählte Teilstücke vom „Knöpfel”.

Steaks vom Knöpfel:

Hüftsteaks aus der Hüfte (Hüferl, Hüferscherzel, Hieferl) mit lockerer, leicht marmorierter Faserstruktur. In klassischen Steakländern werden daraus die saftigen „Original-Rumpsteaks” geschnitten.

Nuss-Steaks werden aus der Nuss (Zapfen, Kugel) geschnitten, die fast fettfrei und dennoch sehr saftig ist.

Steaks aus dem Lungenbraten (Lende, Filet), dem teuersten und edelsten Teilstück des Rindes, sind besonders kurzfasrig, mager zart und saftig. Sie sollten nie zu dünn geschnitten werden, da sonst die Gefahr besteht, dass das Fleisch trocken wird.

Klassisches Filet-Steak mit ca. 20 dag, wird aus dem Mittelteil des Filets geschnitten.

Chateaubriand mit ca. 40 dag (für 2 Personen), aus dem Mittelteil des Filets.

Filet Mignon (Tournedos, Medaillons), ca. 10 dag, aus dem Teil zur Filetspitze hin, ideal auch für Spieße.

Steaks aus der Beiried: Steaks aus diesem Teilstück sind etwas für wahre Rindfleischliebhaber. Von besonders zart bis herzhaft durchwachsen bieten sie für jeden das Richtige. Das Rumpsteak stammt vom hinteren Teil der Beiried (Niedere Beiried) und hat besonders zartes, saftiges Fleisch, leicht mit Fett bedeckt. Das Entrecôte (Zwischenrippe) aus dem vorderen Teil der Beiried (Hohe Beiried) kann „simple” (ca. 20 dag) oder „double” (ca. 40 dag) geschnitten werden. Der Rostbraten wird meist eher etwas dünner geschnitten, sollte aber zum Grillen auch mindestens 2,5 cm dick sein. Aufgrund der etwas gröberen Faserstruktur und Fetteinlagerung ist er sehr kräftig in Biss und Geschmack.

Zum Thema:

Short Ribs
BBQ - low and slow

Jog-hurtige Reifung
Zauberformel für Steak-Problemfälle

Die Steak Weltreise
Das Auge der Rippe

Das Tomahawk
Ribeye bone-in

Ein Bett im Heufeld
Steak mit vollem Aroma

Steak Guide
Tri Tip Steak

Steaks für Neugierige
Das Gute liegt meist so nah

Weltklasse am Rost
Promi-Faktor

Love me tender
Schönes Stück Rindfleisch

Ladies first!
Zartes Geschlecht

Steak optimal!
Brauchbare Methoden

Yes, we can
Kärtner Oberliga

Der große Steak-Guide
Eine detaillierte Übersicht

Steaks richtig grillen
Der ideale Garzustand

Steak ist Kult
Bacillus Beefidus

Was ist dran, am Dry Aged Beef?
Kein Verzicht auf die Reifekammer

Extraklasse von der Weide
Fleisch vom Jungrind

Junge Dinger
Zartes Rindfleisch

Festtagsbraten handgeknüpft
Edle Backrohrklassiker

Der Ganztagsjob
Beinfleisch im Smoker

Surf ’n’ Turf
Aber bitte mit Garnele

Die Garstufen des Steaks

Auf den Punkt gegrillt

Doppelt grillt besser
Entrecôte double

Steaks für Kenner & Könner
Glückliche Besserwisser

Hochrippe: Nur Geduld
Ein Rinderbraten mit Rippen ist nichts für Eilige

T-Bone auf Italienisch
Einfach - aber einfach herrlich

Das Beste zum Feste
Man gönnt sich ja sonst nichts

American Steak-Dreams

Topsteaks mit Knochen

Rindfleisch ist nicht gleich Rindfleisch

Die Kategorien und ihre Eigenschaften

Der Rostbraten am Grill

Ein toller Rindsbraten im Ganzen